Bergbaumuseum Žacléř

Das Bergbaumuseum ist im Areal einer ehemaligen Schwarzkohltiefbaugrube Jan Šverma Žacléř (weiter nur DJŠ)entstanden. Es wurde am 29. 6. 2012 durch die gemeinnützige Gesellschaft Důl Jan Šverma Žacléř eröffnet.
Die Förderung der Schwarzkohle um Žacléř herum wird schriftlich seit dem Jahr 1570 dokumentiert. Die erste schriftliche Urkunde über die Zuteilung der Grubenmasse befindet sich in Polen im Kloster Křešov - unter die damalige Abtei gehörte das Gebiet Žacléř damals. Der Schwarzkohleförderung ist wahrscheinlich schon seit dem 12. Jh.die Förderung und Verarbeitung der Eisenerz vorgegangen - diese ist aus archäologischen Entdeckungen bekannt.
Intensiv hat die Industrietiefförderung in den 30. Jahren des 19 Jh. begonnen mit  Eröffnung der Saigerschachte Jiří, Františka, Marie, Julie und Eliška mit Förderdampfmaschinen. Aus diesen Schachten entastanden eigenständige Gruben, welche erst nach 1945 in ein Bergwerk Jan Šverma vereinigt wurde.
In den 50-er Jahren des 20. Jh. wurde der neue Schacht Jan geteuft, welcher den Schacht Marie ersetzte. In den 60-er Jahren des 20. Jh. wurde ebenfalls der Betrieb der Grube Eliška beendet wonach  unter dem selben Namen nur eine brennende Halde des Taubes geblieben ist.
Der Tiefbau der Grube Jan Šverma wurde in Žacléř aus Grunde hoher Kosten zum 31. 12. 2012 durch Entscheidung der tschechischen Regierung beendet. Unter der Erde sind cca. 75 Millionen registrierte Tonnen Schwarzkohle geblieben.
Die Liquidation der Grube wurde zuerst durch die Gesellschaft GEMEC s.r.o., seit dem Jahre 2000 durch die Gesellschaft GEMEC - UNION a.s. durchgeführt. Der Schacht würd als einziger in der Tschechischen Republik durch vollständige Füllung aller Freiflächen unter Erde mit Bergbaustoff , welcher auf Basis Großvolumetrischer Abfälle gefertigt wird liquidiert. Damit wurde folgenden Problemen mit Senkungen und Pingen, mit Grubengas Ausgang vorgebeugt. Zur Zeit ist die Liquidation der Hauptgrubenwerke beendet und es wird auch die Liqidation der freien unzugänglicher Räume über dem 1. Grubenstock aus Bohrungen und Werken, welche aus den Steinbrüchen  Žacléř geöffnet sind, abgeschlossen.
Weil nach Beendung der Tiefbauförderung das Abbaugebiet Žacléř erhalten wurde, wird seit 1998 eine Tagförderung der Flöze in Žacléř bei deren Ausbißen hinauf durchgeführt.
Durch Tiefbau wurde mehr als 26 Millionen Tonnen Kohle gefördert, durch Tagförderung bisher nur 330 000 Tonnen. Durch die Tagförderung wurden aber einzigartige paläontologische Entdeckungen entdeckt und gerettet, welche in der Exposition im Maschienenraum der Grube Jan ausgestellt sind.
Das Bergmuseum Žacléř befindet sich in Maschinenhäusern und Schachtgebäuden mit Fördertürmen der Gruben Jan und Julie. Im Maschienenhaus der Grube Jan befindet sich eine Exposition welche die geschichte der Förderung im Schacht Jan Šverma und den Brüchen Žacléř dokumentiert. Von dem 52 m hohem Förderturm der Grube Jan ist ein schöner Blick in die Region (auf das Ostriesengebire und Scheekoppe, auf das Krähengebirge mit dem Berg Královecký Špičák und auf die nächstliegende Umgebung des Museums). In den Maschinenräumen und Schachtgebäuden wurde die komplette Maschinenausrüstung erhalten, welche im Jahr 1992 vor Beendigung der Gewinnung zur Förderung diente. Wer Interesse hat ,kann in das erhaltene Teil des Schacht Julie schauen und durch den Wetterkanal und durch den Hauptventilator in den Lüfterraum der Grube Julie kriechen.

Poslední přidané Touristenmarke, 30,- CZK.

Geschenke

13. 3. 2015

Touristenmarke (30,- CZK)

Magneten (20,- CZK)

Touristen Afkleber (12,- CZK)

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